Wenn man bedenkt, dass Hamburg bis 2040 klimaneutral sein soll, wird einem Angst und Bange, wenn man diese Antworten liest.
Die Hinweise verdichten sich, dass die Sperrungen in den nächsten Jahren zunehmen werden.
Im letzten Umweltausschuss hieß es: Wir wissen nicht, wo wir neue Bäume pflanzen können. Wir glauben: Wer täglich durch unseren Bezirk geht, sieht oft mehr als jede Karte. Darum sammeln wir jetzt Vorschläge aus der Nachbarschaft. Wo sind Baumlücken entlang von Straßen? Wo wurde ein Straßenbaum gefällt und nicht nachgepflanzt?…
Leider konnte das Bezirksamt nur wenig zur Aufklärung beitragen. Angeblich kann man nicht einmal die Frage beantworten, wann einzelne Seen gesperrt wurden.
Die Auflistung ist zwar sehr umfangreich, aber wer sich die Mühe macht sie genauer anzusehen wird feststellen, dass der Sanierungsstand Anlass zur Sorge gibt.
Die Stadt Hamburg stellt für alle Bezirke zusätzliche Mittel für die Anpflanzung von Straßenbäumen zur Verfügung. Leider hat das Bezirksamt bei der letzten Nachfrage erklärt, keine Liste für neue Standorte zu haben. Das soll jetzt schnell nachgeholt werden.
Es wird immer offensichtlicher, dass das Bezirksamt viele Beschlüsse der Bezirksversammlung nicht zeitnah umsetzt.
In Bergedorf scheinen überhöhte Mieten kein Problem zu sein.
In letzter Zeit mehren sichHinweise, dass Sozialwohnungen missbräuchlich weitervermietet werden – teilweise zimmerweise und zu deutlich überhöhten Preisen von 500 bis 600 Euro pro Zimmer. In Bergedorf sind dem amt solche Fälle allerdings nicht bekannt.
Ende 2022 hat auf Initiative von Mathias Zaum und der CDU-Fraktion die Bezirksversammlung die Verwaltung einstimmig aufgefordert, künftig Zäune aus natürlichen Materialien herzustellen und dadurch für eine Nutzung durch Insekten attraktiv zu machen. Außerdem sollten Zäune zukünftig nach Möglichkeit erst ab 10 cm Höhe beginnen oder hilfsweise regelmäßige Durchlässe eingearbeitet…
