Kriminalstatistik 2025
Die Bundespolizei lehnte die Entsendung von Referenten ab, ein Vertreter des LKA stellte die Kriminalitätsstatistik für Bergedorf ausführlich vor.

Insgesamt kann man für Bergedorf feststellen, dass es im Vergleich sicherer ist als in anderen Bezirken.

Die SPD hat angekündigt, dass ihnen die Statistik nicht differenziert genug sei und sie daher beantragen werden, dass zu speziellen Delikten, wie bei Beziehungsdelikten, Computerbetrug etc. extra berichtet wird.

 

Videoüberwachung am Bahnhof
Vertreter des Polizeikommissariats stellten die rechtlichen Grundlagen aus dem Grundgesetz, Polizeigesetz und Datenschutzgesetz ausführlich vor.

Beispiele für Orte einer Videoüberwachung, an denen die rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, sind der Hauptbahnhof mit 3811 Delikten und die Reeperbahn mit 4282 Delikten im nahen Umfeld. Am Bergedorfer Bahnhof (gesamtes Umfeld Ortsteil 602) gab es nur 564 Delikte. Direkt am Bahnhof Bergedorf, gab es auf beiden Seiten keine auffällige Häufung von Straftaten.

Der Bahnhof Bergedorf wird, wie andere Bahnhöfe, immer aktuell in den Lagebewertungen betrachtet und ggf. tagesaktuell bestreift. In konkreten Fällen erfolgen weitere Maßnahmen.

Unser Fazit: Für den Bahnhofsvorplatz liegt keine sachliche Grundlage für eine Videoüberwachung vor.

 

Sachsentor
Von uns wurde vor der Sitzung nachgefragt, warum es seit Jahren im Sachsentor, in Höhe Schuhgeschäft Tamaris, seit langer Zeit eine Stolperkante gibt (vermutlich eine alte Lichtleiste) die nicht verfüllt bzw. wieder in Betrieb genommen wird. Hierauf hat die Verwaltung schnell reagiert und diese zwischenzeitlich mit Asphalt verfüllt.

Dies ist zwar keine optimale Lösung, denn ursprünglich soll es eine alte Lichtleiste gewesen sein, die zum Lichtkonzept Sachsentor gehörte. Hier stellt sich die Frage, warum die Lampen nicht wieder instandgesetzt wurden.