Eine Vertreterin von Sprungbrett e.V. war extra anwesend, um die Ausschussmitglieder darum zu bitten, den Verein bei der Verteilung der Kulturmittel zu berücksichtigen. Sie wurde darüber informiert, dass die Anträge für die Kulturmittel 2027 die vorhandenen Mittel um ca. 100% übersteigen und dass eine Sondersitzung des Ausschusses für den 12. Oktober einberufen wurde um über die Verteilung zu entscheiden.
Zum Thema Stadtkuration und Kunst im öffentlichen Raum stellten Vertreterinnen der Stadt das Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ vor. Es wird jährlich mit 240.000 € von der Kulturbehörde gefördert. Weiterhin gibt es Unterstützung von verschiedenen Stiftungen und Firmen. Hiermit werden verschiedene Kunstprojekte im öffentlichen Raum. gefördert, aber auch vorhandene Denkmäler gepflegt und saniert. Teilweise auch als „Gegendenkmäler“ neu belegt. Das Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ wird jeweils für 5 Jahre ausgeschrieben. In dieser Periode sollen die Themenbereiche „Kosmos, Wasser, Luft und Erde“ künstlerisch dominieren.
Der Antrag der Linken „Ab ins Museum“ wurde eingehend debattiert. Es wurde beantragt, dass ein Tag in jedem Monat festgelegt wird, an dem der Eintritt in die Bergedorfer Museen (Bergedorfer Museum im Schloss und Freilichtmuseum Rieck Haus) kostenfrei ist. Dieser Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt, gegen die Stimmen der Linken und Grünen. Die SPD hatte hierzu auch noch einen Änderungsantrag eingereicht, weil es bereits zwölf eintrittsfreie Tage gäbe. Dieser Antrag wurde zurückgezogen mit der Bitte, diese Tage öffentlich besser anzukündigen.
Die Besucherzahlen im Schloss und Rieck Haus sind im Großen und Ganzen gleichbleibend, wie aktuelle Zahlen bestätigen. Einhellig war die Meinung im Ausschuss, dass Bergedorf Glück hat, mit den beiden Museen ein Orte zu haben, wo die historische Entwicklung und Kultur dieser Region sichtbar und lebendig gemacht wird.
