Sehr gefreut hat sich Julian Emrich über die Entwicklung bei den Badewachten an den Bergedorfer Badeseen. In den letzten Jahren habe man sehr viel erreicht. Jetzt ist es sogar so, dass genügend Geld vorhanden ist, um an allen Seen eine Badewacht einzurichten und es eher an ausgebildeten Rettungsschwimmern mangelt. Hier werde man jetzt ansetzen um Lösungen zu finden. Jedenfalls haben Politik und Verwaltung gut ineinandergegriffen, um den aktuellen positiven Zustand zu erreichen.

Bernd Capeletti stellte vor, wie wichtig es für den Bezirk ist, das Handwerk nicht aus den Augen zu verlieren. Nachdem wir im letzten Monat die Förderung von Auszubildenden-Wohnungen beantragt hatten, geht es jetzt mit Handwerkerhöfen weiter. Auf den aktuellen Flächen der Hauni sollen bei der künftigen Entwicklung auch Handwerkerhöfe mitgedacht werden.

Julia Bentin begrüßte die Anträge zur Schaffung von Rückzugsräumen und Lernorten im Bezirk. Bedarfe wären sicherlich vorhanden, gleichzeitig müssen man aber auch die Kosten im Auge behalten. Wichtig wäre, bestehende Einrichtungen zu nutzen, um hier Synergien zu schaffen. Was im KörberHaus angeboten wird, können dabei als Vorbild dienen.

Mathias Zaum begründete unseren Antrag, eine Art Meldemichel für Barrieren zu schaffen. Gerade bewegungseingeschränkte und sehbehinderte Menschen müssten die Möglichkeit haben, schnell und einfach Hindernisse zu melden. Eigentlich fanden auch alle Fraktionen den Antrag gut, umso merkwürdiger war es dann, dass sich Grüne und Linke bei der Abstimmung enthielten.

Aber es gab noch mehr merkwürdige Abstimmungen bei dieser Sitzung. Einen Teil eines Antrags der Linken lehnten SPD und AfD mit Mehrheit ab, weil sich die Grünen enthielten. Bei einer weiteren Teilabstimmung bildeten dann Linke, Grüne und CDU eine Mehrheit gegen SPD und AfD. Da kann man mal sehen, wie schnell Brandmauern gefährdet sind.