Der Reetwerder wird umgestaltet. Im Rahmen des Bergedorfer Innenstadtkonzepts wurden von Experten und Sachverständigen verschiedene Bereiche identifiziert, die zu einer Attraktivitätssteigerung der Innenstadt umgestaltet werden sollten, darunter auch der Reetwerder.

Das Bezirksamt hat dafür ein Planungsbüro beauftragt und mehrere Varianten geprüft. Im Wesentlichen wurden die Variante 2 und 3 vertieft diskutiert (Skizzen beigefügt).

Variante 2:

– Es blieben 18-19 Stellplätze mit Längsparken erhalten

– Die Zugänglichkeit für Anwohner und Gewerbebetriebe bliebe vollständig erhalten

– Durch Umkehr der Einbahnstraßenregelung würde etwa 50% des jetzigen Durchgangsverkehrs reduziert werden

– Es wäre durch Sperrung einiger Parkplätze eine saisonale Außengastronomie denkbar

Variante 3:

– Es verblieben 7 Kurzzeitstellplätze

– Der mittlere Teil des Reetwerders wäre vollständig autofrei mit Pollern als Barriere

– Der autofreie Teil würde entsiegelt, bepflanzt und mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet.

– Außengastronomie wäre dauerhaft möglich

Zum besseren Verständnis der Gegebenheiten und um ein direktes Feedback der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Gewerbetreibenden zu erhalten, haben wir vor der Entscheidung einen Infostand im Reetwerder durchgeführt. Die Meinungen waren unterschiedlich, etwa 50/50 für die Varianten. Insbesondere die Sorge, dass die eigene Wohnung nicht mehr mit dem Auto erreichbar ist, um z.B. Einkäufe zu entladen und auch die wegfallenden Parkplätze waren die wesentlichen Kritikpunkte an Variante 3.

Die angesprochenen Geschäftstreibenden waren bis auf eine Ausnahme für die Variante 2.

Die Bezirkspolitik hat nun im Ausschuss für Stadtentwicklung eine Entscheidung getroffen.

Die CDU-Fraktion hat für die Variante 2 votiert. Diese Variante verbindet für uns die Gesichtspunkte Stellplätze, Erreichbarkeit, Reduzierung von Durchgangsverkehr und etwaiger saisonaler Außengastronomie am besten. Leider wurde mehrheitlich die autofreie Variante 3 beschlossen.