Gemeinsam mit der SPD hatten wir Ende 2024 das Bezirksamt darum gebeten, gemeinsam mit dem Jugendherbergswerk zu prüfen, ob, wie und wo eine Jugendherberge im Bezirk Bergedorf ermöglicht werden könnte.

Es hat zwar etwas gedauert, aber im Ergebnis hat die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie leider ergeben, dass eine Jugendherberge für Bergedorf nicht wirtschaftlich sein würde und dadurch auch kein Investor gefunden werden könnte. Bei Jugendherbergen müssten meist Städte bereit sein, diese selbst zu errichten und dann an die Jugendherberge zu vermieten. Ein Gewinn ist dabei schwerlich zu erzielen und im Hamburger Haushalt steht für solche Vorhaben kein Geld zur Verfügung.

Die Machbarkeitsstudie hat aber auch ergeben, dass Bergedorf großes touristisches Potential hat, das aber noch nicht entsprechend zum Tragen kommt. Leider spielt Bergedorf im Hamburger Tourismus und der Werbung immer noch eine viel zu kleine Rolle. Das liegt zum einen auch an fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten (von 16 Mio. touristischen Übernachtungen fallen auf Bergedorf lediglich 200.000), zum anderen am fehlenden Markenkern. Hier muss noch aufgeholt werden.

 

Für Veranstaltungen in der Alten Holstenstraße wird es neue Schutzmaßnahmen gegen Anschläge geben. Leider muss man sich auch um solche Themen kümmern, aber es ist natürlich wichtig, damit Veranstaltungen wie der Weihnachtsmarkt, sicher und mit einem guten Gefühl abgehalten werden können. Im Rahmen der umbaumaßnahmen der Alten Holstenstraße werden auch versenkbare Poller installiert.

 

Es wird wieder einen Kinderflohmarkt in Bergedorf geben, geplant ist, dass er den Ferien stattfinden wird. Die Verwaltung war hier bei der Neuauflage sehr aktiv. Es wird auch entsprechende Werbung im Rahmen der Markttage in Bergedorf geben. Wir hoffen, dass die Veranstaltung gut angenommen und für eine Belebung des vielfältigen Angebots in Bergedorf sorgen wird.