Bericht der Fußwegebeauftragten zur Weiterentwicklung des Fußwegekonzepts in Lohbrügge
Uns wurden die aktuellen Planungsstände des Konzepts vorgestellt. Etwas enttäuschend war, dass es nur wenige Ergänzungen und Neuerungen gab. Eine abschließende rechtlichen Abstimmung mit der Polizei, um Vorschläge wie z.B. Fußgängerüberwege oder 30 km/h-Strecken umzusetzen, liegt auch noch nicht vor. Ebenfalls müssen noch die notwendigen Haushaltsmittel für die Umsetzungen bei der BVM eingeworben werden.
Alles in Allem ein wenig hoffnungsvoll stimmender Vortrag, aber wir bleiben weiter am Ball.
Lieferverkehr und Verkehrssituation im Zentrum von Neuallermöhe (Fleetplatz/Edith-Stein-Platz
Die Fraktion der Linken hatte eine Anfrage an die Bezirksverwaltung gestellt, weil sie vermutet, dass der Lieferverkehr auf dem Platz eine Gefährdung für die Fußgänger darstellen würde. Der Vertreter der Linken kritisierte die Antwort und erwartet von der Polizei weitere Kontrollen. Unterstützung erhielt er von den Grünen. Der anwesende Vertreter der Polizei verwies darauf, dass dort keine aktuelle Gefahrenlage bestünde und es seit vielen Jahren keine Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Kraftfahrzeugen gegeben habe. In den letzte drei Jahren kam es lediglich zu einem Unfall zwischen einem E-Scooter-Fahrer und einem Fußgänger. Er sagte aber auch zu, dass eine Verkehrsüberwachung weiter erfolgen werde.
Außerdem wurde auch auf die beschlossene Umgestaltung des Fleetplatzes hingewiesen, wodurch sich die Situation wieder ändern könne. Auch das wird natürlich beobachtet.
Der Vertreter der Linken gab sich damit aber nicht zufrieden und stellte nun die beschlossene Umgestaltung in Frage und verlangte eine Überarbeitung, um den kompletten Anlieferungsverkehr vom Fleetplatz rauszunehmen. Dabei war ihm völlig egal, dass auch die Fraktion der Linken den Planungen zugestimmt hatte.
Letztlich wurde die Diskussion ohne weiteres Ergebnis abgebrochen. Es war aber wieder einmal ein Lehrbeispiel dafür, dass die Ideologie der Linken immer wieder dazu führt, gefundene Entscheidungen in Zwiefel zu ziehen, obwohl objektive Erkenntnisse diese bestätigen, und den Entscheidungen der Fachleute in den eigenen Reihen nicht zu trauen.
Ersatzhaltestelle für Busse im Sanderdamm, Höhe Frascatiplatz
Wir hatten, federführen durch die SPD, interfraktionell einen Antrag gestellt, in der gesperrten Abbiegespur vom Curslacker Neuer Deich in die Vierlandenstraße, eine Ersatzhaltestelle zu prüfen.
Fahrgäste aus den Vier- und Marschlanden sowie aus Geesthacht beschwerten sich, dass sie bereits am Lehfeld aussteigen müssten, um in die Bergedorfer Innenstadt zu kommen. Deshalb sollte so schnell wie möglich die Einrichtung einer Ersatzhaltestelle umgesetzt werden. Dies wurde jetzt umgesetzt.
Von Anwohner der neu hergestellten Dietrich-Schreyge-Straße wurde kritisiert, dass die neue Asphaltdecke in ganzer Länge sehr uneben sei und sich bei Regen viele Pfützen bilden würden. Auf unsere Nachfrage wurde vom Bezirksamt mitgeteilt, dass die Baumaßnahme noch nicht abgenommen wurde nachgebessert werden soll.
