Nachnutzung Körber-Areal:

Nachdem ein Planungsbüro ausgewählt wurde, startet nun die etwa drei Jahre dauernde Rahmenplan-entwicklung für das ganze Gebiet beidseits der Kurt-A.-Körber-Chaussee. Parallel dazu wird ein Masterplan für das Körber-Areal entwickelt. Es wird dafür ein breit aufgestelltes Beteiligungskonzept geben. Angestrebt wird eine Mischung aus Wohnen und Gewerbe sowie möglichen weiteren, belebenden Nutzungen. Wir werden darauf drängen, dass der Zeitplan eingehalten wird. Es muss sorgfältig und gleichzeitig zügig gearbeitet werden. Bestandsgebäude, die erhalten bleiben, sollten aus unserer Sicht einer Zwischennutzung zugeführt werden, um langen Leerstand zu vermeiden.

 

Masterplan Magistralen 2040+:

Die B5 bleibt in jede Richtung zweispurig. Es wird versucht, mehr Grün in den öffentlichen Raum zu bekommen und den Radweg vor EDEKA Heine, am Mohnhof, anders zu organisieren, um Konflikte zwischen Fußgängern, Radfahrern und dem Busverkehr zu verringern.

 

Bündnis für das Wohnen:

Die Vereinbarung zwischen der Stadt, den Bezirken und der Wohnungswirtschaft haben wir zur Kenntnis genommen. Die Vereinbarung ist grundsätzlich positiv zu bewerten, denn Wohnungsbau bleibt die soziale Frage unserer Zeit. Aber der Senat präsentiert vor allem Bekanntes im neuen Gewand. Für den dringend notwendigen Aufbruch im Wohnungsbau reicht der Inhalt unserer Ansicht nach nicht aus. Die Pilotprojekte zum Hamburg-Standard, die Digitalisierung und die Vereinfachung der Verfahren kommen viel zu langsam voran. Trotz sinkender Antragszahlen bleiben die Genehmigungszeiten hoch, weil in den Bezirksämtern weiterhin das nötige Personal fehlt. Hier müsste vom Senat gehandelt werden.

Für uns im Bezirk wird erst der daraus resultierende Vertrag für Hamburg mit konkreten Wohnungsbauzahlen und entsprechenden Prämien relevant.