Wir freuen uns als CDU‑Bezirksfraktion Bergedorf, dass das BG-Klinikum zu seinem Wort steht:

Der Standort Boberg bleibt in weiten Teilen erhalten und wird nicht geschlossen, sondern neu strukturiert und gezielt weiterentwickelt, wie jetzt in der Sitzung des Hauptausschusses mehrere hochrangige Vertreter des Konzerns bestätigten. Gleichzeitig wird in Boberg investiert, damit die medizinische Versorgung im Bezirk langfristig gestärkt wird.

In Boberg bleiben wichtige Bereiche erhalten, darunter die stationäre Versorgung, das ambulante Rehazentrum, die BG‑Notfallambulanz, Frührehabilitation Phase B, sportmedizinische Angebote, Arbeitsmedizin und das Gutachtenzentrum. Diese Angebote werden modernisiert und an die zukünftigen Anforderungen angepasst. Neu hinzu kommen moderne Reha‑Strukturen, digitale Therapietechnik, verbesserte Präventions‑ und Mobilitätsprogramme.

Wichtig ist auch: In Boberg wird künftig weiterhin die Behandlung von Kindern angeboten, insbesondere bei Schul‑ und Wegeunfällen sowie BG‑relevanten Verletzungen. Damit bleibt Boberg ein wichtiger Anlaufpunkt für Familien im Bezirk, auch wenn es keine vollwertige Kinderklinik im klassischen Sinne ist.

Cetin Akbulut Fachsprecher für Gesundheit, Soziales und Integration sagt: „Boberg bleibt – und wird als Reha‑Schwerpunkt gestärkt.“

„Wir hätten uns zwar gewünscht, dass die ursprünglichen Planungen eines kompletten Erhalts des BG-Klinikums umgesetzt werden, dies war aber letztlich illusorisch. Jetzt wird dennoch eine starke, zukunftsfähige medizinische Struktur für unseren Bezirk Bergedorf entstehen.

Leider konnten die Vertreter des BG-Klinikums keine belastbaren Aussagen zu der Anzahl der verbleibenden Mitarbeiter machen. Es ist jedoch zu befürchten, dass diese sich erheblich verringern wird. Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass hier sozial und für den Einzelfall zumutbare Lösungen gefunden werden.

Als Resümee ist festzustellen, dass alle Beteiligten Verantwortung übernommen, sachlich gearbeitet und gemeinsam dafür gesorgt haben, dass eine gute Lösung für unseren Bezirk gefunden wird.“