Ärgerlich war, dass zu den Themen „Rassismus in Bergedorf“ sowie „Allgemeine Probleme im Pflegeberuf“ die eingeladenen Referenten nicht erschienen waren. Eine inhaltliche Diskussion konnte somit nicht stattfinden. Politik machen und Entscheidungen treffen beruht auch darauf, dass man sich informiert und Wissen von Praktikern ansammelt. Findet dies nicht statt, können zwangsläufig politische Entscheidungen nicht oder nicht fundiert genug getroffen werden.

Die Bearbeitungszeiten von Wohngeld- und Elterngeldanträgen werden öffentlich oft als zu lang kritisiert. Aufgrund er gelieferten Informationen wurde bestätigt, dass die Bearbeitungszeiten derzeit zwischen 3 und 5 Wochen liegen. Dies halten wir für angemessen. Häufig verzögert sich die Bearbeitung, weil Unterlagen unvollständig oder verspätet eingereicht werden. Hierfür kann man die zuständigen Ämter nicht verantwortlich machen. Es wurde betont, dass die Antragstellenden die Verantwortung tragen, ihre Unterlagen vollständig und rechtzeitig einzureichen, damit die Verwaltung effizient arbeiten kann.

Ausfühlich wurde die Zukunft der ambulanten Versorgung in Bergedorf besprochen.  In der Diskussion wurde hervorgehoben, dass die ambulante Versorgungslandschaft sich nicht mehr so darstellen wird wie vor 20 Jahren. Es ist absehbar, dass Praxen schließen oder sich zusammenschließen werden. Eine Entwicklung, die bereits seit Jahren von verschiedenen Stellen prognostiziert wurde und jetzt immer öfter umgesetzt wird. Dies kann man bedauern, ändern wird es sich nicht. Jedenfalls sind die Einflussmöglichkeiten der Politik hier stark begrenzt.