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Über die Machbarkeitsstudie "Radschnellweg Hamburg – Geesthacht" berichtet Jörg Froh

Zwei Referenten haben die Ergebnisse für den Bezirk Bergedorf vorgestellt. Der Radschnellweg ist ein Projekt der Metropolregion Hamburg.

Die Strecke von Billwerder-Moorfleet bis zur Landesgrenze Schleswig - Holstein wurde uns in sogenannten Steckbriefen erläutert. Für alle Abschnitte gibt es noch Probleme und Hürden, die im Detail noch weiter bearbeitet werden müssen.

Aus Hamburg Mitte, bis zum Oberen Landweg, verläuft der geplante Radschnellweg auf der Nordseite vom Bahndamm und soll dann auf die südliche Seite bis zur Landesgrenze geschwenkt werden.

-              Im Bereich vom Billwerder-Moorfleet bis zum Mittleren Landweg soll der jetzige Wirtschaftsweg bzw. die Veloroute 9 genutzt und verbreitert werden.

Probleme mit dem landwirtschaftlichen Verkehr, Reitern und Fußgängern werden seitens der Planer nicht gesehen.

-              Im Abschnitt vom Mittleren Landweg bis Bahnhof Nettelnburg ist ebenfalls der jetzige Wirtschaftsweg/Veloroute 9 vorgesehen.

Wie aber der Radschnellweg am Bahnhof Allermöhe gestaltet werden soll ist offen, weil alle neuen Bewohner Oberbillwerders den Radschnellweg vom Bahnhof ins quartier queren müssten.

-              Auch der Bereich Bergedorf–West, vor dem Bahnhof Nettelnburg/Friedrich-Frank-Bogen macht noch erhebliche Probleme in der Planung.

Als vor einigen Jahren die Trasse dort geplant wurde, war noch nicht die neue Quartiersentwicklung in Bergedorf-West bekannt. Danach soll die Fußgängerbrücke abgerissen werden und sich das Quartier ebenerdig Richtung Bahnhof öffnen. Auch hier müssten dann zukünftig die Bewohner des Quartiers den Radschnellweg kreuzen. Das widerspricht dem Sinn eines Radschnellwegs eklatant.

-              Am Oberen Landweg soll dann der Radschnellweg unter der Bahnunterführung auf die südliche Seite vom Bahndamm zum Wehrdeich und dann durch eine Rampe Richtung Güterbahnhofs-Quartier zum Weidenbaumsweg geführt werden.

-              Weiter am Sander Damm bis zum Curslacker Neuen Deich und dann über den Frascatiplatz, entlang der Bahnstrecke, auf dem Brookdeich, bis zur Landesgrenze.

Die Finanzierung ist noch nicht gesichert und eine genaue Zeitschiene konnte nicht genannt werden. Man will aber noch in dieser Wahlperiode einen Teilabschnitt realisieren.

Wir, als CDU, haben eine Überplanung angeregt. Neuere Planungen und Entwicklungen, insbesondere Oberbillwerder und Bergedorf-West, haben die älteren Planungen zum Radschnellweg eigentlich zerschlagen. Man muss sich noch einmal den südlichen Bereich der Bahntrasse, vom Oberen Landweg durch Neuallermöhe bis zum Mittleren Landweg, ansehen. Eventuell könnte auch der für Oberbillwerder geplante neuen Durchstich unter dem Bahndamm Änderungen der Planungen erforderlich machen.

Das sieht die Koalition aber nicht so. Leider ist man nicht flexibel genug, auf die neuen Entwicklungen zu reagieren. Bezahlen werden dies dann zukünftig die Radfahrer mit Behinderungen und Einschränkungen, die zu vermeiden gewesen wären.

Jörg Froh

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