05.06.2012

Schweigen im Jugendhilfeausschuß

Georg Schumacher

Nachdem im April die Sitzung des JHA mit ca. 80 Besuchern überfüllt war, kamen zur letzten Sitzung am 5. Juni 2012 nur wenige Zuhörer. Es gab auch nicht viel zu sagen, denn rechtzeitig hatte die Verwaltung des Bezirksamtes dafür gesorgt, dass ein voreilig versandtes Papier zu den Kürzungsvorschlägen wieder zurückgezogen wurde und damit nicht verhandelbar war. Es blieb bei dem einsamen Protest einer gegebenenfalls betroffenen Einrichtung.

Nach Vorstellung der Verwaltung ließe sich ein Jugendhilfeplan, der dann die Grundlage von Entscheidungsprozessen zur Kürzung im Jugendhilfebereich werden soll, im September vorlegen. Voraussetzung sei, dass die für diese Arbeit vorgesehene Mitarbeiterin wieder gesund werde.

Einen Plan "B" gebe es nicht.

Dieses wurde von den Mitgliedern der CDU und einem Vertreter der Grünen heftig kritisiert. Dies besonders vor dem Hintergrund, dass der Behördernvertreter, der die Kürzungen des SPD-Senats im Ausschuß erläutert hatte, darauf hinwies, daß die Behörde sehr wohl darauf achten würde, ob ein bezirklicher Jugendplan vorläge. Dies sei wichtig, wenn es gegebenenfalls noch um die Verteilung von Restmitteln gehe.

Die SPD-Mitglieder im JHA schwiegen.....



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