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Julian Emrich berichtet aus dem Stadtentwicklungsausschuss

Entwicklungsvorhaben Stuhlrohrquartier hier: Vorstellung des aktuellen Planungsstandes
Der erzielte Kompromiss steht nach wie vor. Es wird hinter den Kulissen viel gearbeitet und abgestimmt (hochbauliche Qualifizierungsverfahren, Funktionsplanung, etc.). Die Ergebnisse wurden uns vorgestellt. Es sind noch einige Hürden zu nehmen damit der Baustart, nach aktuellen Planungen Ende 2023/Anfang 2024, wirklich umgesetzt wird.

Zustimmung zur weiteren Planung wurde interfraktionell erteilt.

Wohnungsbauvorhaben Röpraredder (Lindwurm)
Durch den Bauausschuss wurde die westliche Zusatzbebauung abgelehnt, um die Grünflächen zu erhalten und wegen Lärmschutzauflagen die Nutzung des Sportplatzes nicht zu gefährden. Die Nachverdichtung auf den aktuellen Parkplätzen im Osten und die Sanierung des Bestands sehen wir positiv.

Kritisch sehen wir die Anzahl der Parkplätze. Etwa 8 weniger als bisher, trotz 120 zusätzlicher Wohneinheiten. Der Stellplatzschlüssel reduziert sich somit rechnerisch auf 0,35, d.h., für drei Wohnungen nur noch ein Stellplatz. Das ist sehr wenig und wird die umliegenden Straßen sehr belasten. Dafür werden über 1.000 Fahrradstellplätze für insgesamt 380 WE geschaffen, den Grünen hats gefallen, wir lehnen das ab

Einfluss konnten wir darüber hinaus nicht nehmen, da es sich lediglich um eine Kenntnisnahme gehandelt hat.

Wohnungsbauvorhaben Neuer Weg / Rektor-Ritter-Straße
Das geschlossene Parkhaus nahe unserer Geschäftsstelle + die danebenliegenden Gebäude sollen abgerissen werden. Die Dichte des Neubaus wurde seit der ersten Planung reduziert. Es wird kein neues Planrecht geben, sondern es soll mit Befreiungen und dem Baulandmobilisierungsgesetz gearbeitet werden. Wir werden das Maß der Befreiungen im Bauausschuss kritisch hinterfragen, Genaues dazu steht noch nicht fest. Die bisher per Baulast gesicherten 69 Stellplätze im Parkhaus werden in einer Tiefgarage wieder errichtet. Unklar ist, ob es im Vorfeld Freigaben von Baulasten gegeben hat, um weniger Stellplätze errichten zu müssen. Auch kommt kein einziger neuer Stellplatz für die 68 neuen Wohnungen dazu. Auch hier wird es bei Weiterführung dieser Planung zu einer erheblichen Zusatzbelastung in den umliegenden Straßen kommen.

Auch hier war lediglich Kenntnisnahme vorgesehen.

RISE Bergedorf Zentrum
Die Problem- und Potentialanalyse wurde erfolgreich abgeschlossen. Damit ist der Boden für die Einrichtung eines RISE-Gebietes bereitet. Wir haben den Prozess und die Kompetenz der Beteiligten gelobt. Es wird eine enge Anbindung an den Entwicklungsprozess der Bergedorfer Innenstadt erfolgen.

CDU-Antrag: Stadtentwicklung und Mobilität verknüpfen – Kerngebietsbezogene Verkehrsuntersuchung auch für den ruhenden Verkehr
Unser Antrag wurde von der Bezirksversammlung in den Ausschuss überwiesen. Wir haben deutlich gemacht, dass Parkplätze wichtig für die Bergedorfer Innenstadt sind und nicht wahllos weiter vernichtet werden dürfen. Dazu soll es eine belastbare Untersuchung geben. Unser Antrag soll die bereits beschlossenen Aufträge an die Verwaltung ergänzen.

Der Antrag wurde von der Koalition abgelehnt, die der Meinung ist, dass die bereits beschlossenen Aufträge ausreichen. Abgearbeitet wurde von der Verwaltung hingegen diesbezüglich noch nichts! Ein Konzept wird es also nicht geben, die Koalition wird weiter mit Einzelmaßnahmen herumwurschteln.

Julian Emrich

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