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Fraktionssitzung mit Vertretern der August-Hermann-Francke-Schulen

Gäste unserer Fraktionssitzung waren diesen Monat Vertreter der August-Hermann-Francke-Schulen (AHFS) Hamburg. Anlass zu der Einladung war vor allem die Berichterstattung in der örtlichen Presse sowie schließlich der Bauantrag für die Errichtung einer neuen Schule am Weidenbaumsweg. Da es sich hier um eine christliche Bekenntnisschule handelt, eine Schulform mit der man nicht selbstverständlich vertraut ist, waren wir interessiert, was unter diesem Begriff genau zu verstehen ist.

In dem ca. einstündigen Gespräch erläuterten Andreas Koch und Reinhardt Spinke das Bauprojekt aber auch die Ziele und Inhalte der AHFS.

Geplant ist, am Weidenbaumsweg ein bereits bestehendes Gebäude so umzubauen, dass dort sowohl ein Kindertagesstätte mit bis zu 60 Kindern, sowie eine Grundschule mit bis zu 240 Kindern im Ganztagesbetrieb eingerichtet werden kann. Begonnen werden soll mit drei Klassenräumen. Je nach Anmeldezahlen soll dann auf dem selben Gelände ein weiteres Gebäude errichtet werden. Ziel ist es, eine Stadtteilschule zu betreiben, die bis zur zehnten Klasse zweizügig unterrichtet.

Interessanter als die baulichen Ziele ist aber sicher die inhaltliche Ausgestaltung der Schule. Die AHFS wurden 1986 von christlich orientierten Eltern aus verschiedenen evangelischen Gemeinden Hamburgs gegründet. In den Schulen sollte nicht nur das normale schulische Wissen vermittelt werden, sondern die christliche Einstellung der Eltern sollte sich ebenfalls im Unterricht wiederspiegeln. Gleichzeitig soll sich aber ebenfalls mit anderen Werten und Denksystemen auseinandergesetzt werden. Dies spiegelt sich zum Beispiel darin, dass die Aufnahme der Schüler nicht konfessionsgebunden ist und auch sämtliche Schöpfungstheorien gelehrt werden. Die Schulinhalte sind aber natürlich durch ein geschlossenes christliches Weltbild und das Bekenntnis hierzu geprägt.

Die Schulen und die Abschlüsse sind staatlich anerkannt und unterliegen den gleichen Unterrichtsinhalten wie staatliche Schulen. Daher gibt es auch eine staatliche Förderung, die pro Schüler bei ca. 85% der Kosten für einen staatlichen Schulplatz liegt. Die Restkosten werden durch ein gestaffeltes Schulgeld, Spenden und Patenschaften gedeckt.

Aktuell gibt es in Hamburg drei Grundschulen und eine Stadtteilschule mit ca. 620 Schülern und 90 Mitarbeitern.

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