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Fällung der Platanen am Serrahn

Da die Fällung der Bäume am Serrahn viele Proteste und Nachfragen von Bergedorferinnen und Bergedorfern nach sich gezogen hat, möchte ich, als umweltpolitischer Sprecher der Fraktion, hiermit gern eine Antwort öffentlich stellen, die unsere Meinung und Entscheidung hierzu erläutert:

"Sehr geehrte ….

Ihre Frage betrifft eine Entscheidung, die sich sowohl wir, als CDU-Fraktion, als auch alle Vertreter im federführenden Stadtentwicklungsausschuss nicht leicht gemacht haben.

Im Rahmen der Umgestaltung des Serrahns, letztlich ein Ergebnis einer Stadtwerkstatt unter großer Beteiligung der Bergedorferinnen und Bergedorfer, gab es 2018 ein Preisgerichtsverfahren zur Neugestaltung der Serrahnstraße. Die Sieger dieses Preisgerichtsverfahrens wurden dann Anfang 2020 mit einer ersten Entwurfsplanung beauftragt. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde die angedachte Entfernung der vorhandenen Platanen kritisch betrachtet und es wurde um gutachterliche Überprüfung gebeten, ob die Bäume nicht an ihrem Standort verbleiben können.

Diese gutachterliche Prüfung wurde dann im September 2020 mit der Entwurfsplanung vorgestellt und es wurde aus fachlichen, wirtschaftlichen und ästhetischen Gründen eine Neuanpflanzung, die insbesondere von der Kaimauer abgerückt, empfohlen. Im Einzelnen heißt es dort, die Bautätigkeiten im Untergrund könne sich auf einen langfristigen Erhalt der Bäume auswirken, die große Wuchshöhe der Platanen seien für den Standort untypisch und verursachten Konfliktpotenzial zwischen den Baumkronen und den Nachbargebäuden - ein hoher Zeit- und Kostenaufwand zur Baumpflege wird verursacht und die Bäume haben in der Nähe der Kaimauer Einfluss auf deren Haltbarkeit.

Wir, als CDU Fraktion, sehen wie Sie einen erhöhten Wert von altem Baumbestand im Vergleich zu Neuanpflanzungen. Insofern hinterfragen wir jede Fällung kritisch und haben gerade für die Kurt-A.-Körber-Chaussee den Bestand nach dem Umbau abgefragt.

Bei der Serrahnstraße mussten wir bei unserer Entscheidung u.a. zwischen dem Gesamtkonzept, insbesondere mit dem Erhalt der denkmalgeschützten Kaimauer und des Krans und dem Erhalt des Baumbestands abwägen.  Letztlich haben wir für die Weiterverfolgung der Entwurfsplanung und eine Neuanpflanzung gestimmt, weil der Erhalt der Platanen die Standfestigkeit der Kaimauer erheblich gefährdet hätte und zudem ein langfristiger Bestand der Altbäume nicht gewährleistet gewesen wäre.

Mit freundlichen Grüßen

André Wegner"

André Wegner

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