Der vorsätzliche Verkehrsinfarkt in Bergedorf

Jörg Froh

„Auf eine Ampel mehr an der B5 kommt es nun auch nicht an“, soll der Bezirksamtsleiter im Rahmen der Vorstellung der Planungen des Körberhauses gesagt haben. „Hier irrt er ganz gewaltig“, meint unser Fachsprecher, Jörg Froh.

Bereits vor Jahren wurde eine Ampel an dieser Stelle mehrfach geprüft und als nicht machbar von den zuständigen Behörden beurteilt und deshalb abgelehnt. Aus diesem Grund gibt es den Tunnel unter der B5 und es wurde zusätzlich die Treppe an der Bushaltestelle „Bergedorfer Hafen“ gebaut

Die beiden nächsten Ampeln liegen 200m und 300 m entfernt!

„Hier äußert sich der Bezirksamtsleiter wieder ohne Abstimmung mit den Fachbehörden, Verkehrsplanern oder Verkehrspolitikern“, ärgert sich Froh. „Eine zusätzliche Ampel wird den Verkehr auf der B5 weiter ins Stocken bringen. Wenn man dann noch sieht, was durch den geplanten Wohnungsbau an Verkehr im Zentrum hinzukommt, kann man von einem vorsätzlich herbeigeführten Verkehrsinfarkt in Bergedorf sprechen. Es wird allerhöchste Zeit, dass das Bergedorfer Verkehrskonzept überarbeitet wird.“


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