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Das neue KörberHaus darf so nicht gebaut werden Viele Fragen nicht geklärt, Planungen sind ungenügend

Die CDU-Fraktion steht grundsätzlich hinter der Idee des neuen KörberHauses. Es ist uns allerdings wichtig, dass sowohl bei der Finanzierung wie auch der gemeinsamen Planung mit der Körber-Stiftung eine größtmögliche Transparenz besteht. Leider war dies von Seiten des Bezirksamts nicht immer der Fall.

„Die Kostensteigerung während der Planung des neuen KörberHauses haben wir bisher sehr kritisch begleitet. Und leider wurden Zahlen bislang nur auf unsere Nachfragen publik gemacht“, stellt unser Fraktionsmitglied André Wegner fest. „Da die jetzt veranschlagten 25 Mio. Euro die ursprüngliche Vereinbarung schon um 25% übersteigen, ist für uns finanziell das „Ende der Fahnenstange“ langsam erreicht“, ergänzt Wegner und warnt, „weitere kostenträchtige Probleme dürfen nun wirklich nicht mehr auftauchen“.

Dies kann jetzt aber der Fall sein.
Wie Jörg Froh, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, aktuell berichtet, gibt es noch weitere ungeklärte Fragen, die auch zu Kostensteigerungen führen könnten. So wird nach aktuellen Planungen der Anlieferverkehr zum KörberHaus nur über ein Privatgrundstück möglich sein. Mit dem Eigentümer dieses Grundstücks gibt es aber noch keinen abschließend unterzeichneten Vertrag. Auch sind bisher keine Parkplätze für Behinderte, Taxen und Transportfahrzeuge eingeplant. Da das KörberHaus praktisch die gesamte Grundstücksfläche in Anspruch nimmt, müsste also entweder darauf verzichtet oder eventuell Flächen angemietet oder angekauft werden.

„Außerdem gibt es noch das Problem, dass schwerer Lieferverkehr und auch die Müllabfuhr über die Tiefgarage des benachbarten Hotels fahren müssten. Hier gibt es aber eine Belastungsobergrenze von ca. 13 t. Ein Müllfahrzeug wiegt aber schon zwischen 20-24 t. Wie dieses Problem gelöst werden soll, konnten Planer und Verwaltung bis heute nicht beantworten. Jedenfalls würden bauliche Veränderungen ebenfalls weitere Kosten für den Steuerzahler verursachen“, berichtet Jörg Froh.

Im Ergebnis sind sich André Wegner und Jörg Froh darüber einig, dass mit dem Bau des neuen KörberHauses erst dann begonnen werden darf, wenn auch diese Fragen abschließend geklärt sind. Solange dies nicht der Fall ist, sollte ein Baustopp verhängt werden.

Jörg Froh

André Wegner


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