Aus der Bezirksversammlung – Verkehr, Verkehr und Verkehr

Eine sehr große Rolle hat in der letzten Sitzung der Bezirksversammlung der Pkw-Verkehr gespielt. Allein drei Anträge von uns befassten sich mit diesem Thema.

Unser Fachsprecher Jörg Froh bemängelt in seinem Antrag, dass zwar der Wohnungsbau vorangetrieben wird, es aber in weiten Teilen fehlt, auch für eine fußläufig annehmbar zu erreichende ÖPNV–Anbindung zu sorgen. Auch wird auf die neuen Anforderungen einer optimalen Zeittaktung oder die Anpassung der Transportkapazitäten kaum geachtet. Dem folgten alle Fraktionen, sodass einstimmig der Bezirksamtsleiter aufgefordert wurde, sich gegenüber den zuständigen Behörden und dem HVV dafür einzusetzen, dass neue Bebauungsgebiete bei Fertigstellung an das bestehende ÖPNV-Netz angeschlossen und vorhandene Beförderungskapazitäten geprüft und evtl. angepasst werden.

Das beschlossene Verkehrskonzept von 2014 hat fünf Orte als problematische Knotenpunkte in der Bergedorfer Innenstadt erkannt. All diese Orte sind auch durch die Wohnbauentwicklungen am Schleusengraben und insbesondere auch durch das Bergedorfer Tor und das Stuhlrohrquartier betroffen. So ist zum Beispiel im Verkehrskonzept (Stand 2014) im Weidenbaumsweg, südlich des Knotenpunkts Weidenbaumsweg/Sander Damm, eine Verkehrsmenge von 11.900 täglichen Fahrzeugen festgestellt worden. In Rahmen der neuen Entwicklung wird an dieser Stelle nun von 19.000 Fahrzeugbewegungen täglich ausgegangen. Dies ist ein Anzeichen dafür, dass sich die verkehrliche Entwicklung signifikant verändert hat. Dies wird auch noch verstärkt werden, wenn die Entwicklung Oberbillwerders beginnt. All diese Entwicklungen sollen jetzt in einer Fortschreibung des Verkehrskonzepts berücksichtigt werden. Auch dieser Antrag von Sven Noetzel wurde von allen Abgeordneten unterstützt.

Direkt auf die Kreuzung Sander Damm/B5 bezog sich ein weiterer Antrag, den Julian Emrich begründete. Der Bezirksamtsleiter wird gebeten, sich dafür einzusetzen, dass spätestens im Zuge der Grundinstandsetzung des Sander Damms auch die Leistungsfähigkeit dieser Kreuzung erhöht wird. Unser Vorschlag ist, die beiden linken Spuren nur als Linksabbieger zu kennzeichnen, eine Spur geradeaus und eine für Rechtsabbieger. Auch dies wurde einstimmig beschlossen, ergänzt um die Einbeziehung der anliegenden Feuerwehr.

Mit etwas Bauchschmerzen haben wir einem Teil eines Antrags der Grünen zugestimmt, die eine umfangreichere Kontrolle des ruhenden Verkehrs beantragt haben. Mehr dazu in unseren News vom 26.2.2018.

Auch die Sauberkeit am Bergedorfer Bahnhof war wieder ein Thema. Der SPD ist aufgefallen, dass die Glasfronten selten gereinigt werden, teilweise dort nicht mehr durchgesehen werden kann. Hierzu wurde einstimmig beschlossen, dass die zuständigen Stellen regelmäßiger und öfter reinigen sollen.


Aktuelles

Die 3jährige Wahlperiode des Museumsbeirats endet im ersten Quartal 2019. Die Wahl der neuen...

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