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Aus der Bezirksversammlung, die nur ein Hauptausschuss war

Diese Sitzung der Bezirksversammlung wurde wegen der Pandemie nur im reduzierten Kreis der Mitglieder des Hauptausschusses durchgeführt. Natürlich waren alle Fraktionen vertreten, doch eine Debattenkultur wie in einer „normalen“ Sitzung kam nicht auf. Sicherlich lag es auch daran, dass ein Großteil der Anträge in die Dezember-Sitzung vertragt wurde.

Dennoch gab es natürlich einige Themen, die teils auch sehr kontrovers debattiert wurden.

Wie soll es z.B. mit dem Gebäude der ehemaligen Schule Seefeld weiter gehen. Durch eine unserer Anfragen wurde bekannt, dass es seitens der Stadt kein Nachnutzungskonzept gibt. Deshalb ist geplant, das Gebäude zu verkaufen. Vornehmlich, um dort eine Wohnnutzung zu etablieren. Die Behörde hat aber zugesichert, sich dort auch andere Nutzungen vorstellen zu können. Hierauf hatte sich in der letzten Sitzung des Regionalausschusses die Jugendbauhütte für das Gebäude interessiert und bereits ein Konzept vorgestellt.

Jörg Froh hält dies für eine gute Idee und verspricht sich durch den Vorschlag eine Bereicherung für die Vier- und Marschlande mit Wohnnutzung, Kultur- und Bildungsangeboten. Eine Weiterverfolgung dieses Konzepts hatten wir daher auch beantragt. Da es aber auch einen zweiten, fast gleichlautenden, Antrag der Koalition gab, wurde dieser beschlossen.

Die Radfahrer und Fußgänger kommen sich in der Alten Holstenstraße gern einmal in die Quere, weil die Fahrradfahrer der irrigen Annahme sind, der asphaltierte Streifen wäre eine Fahrradspur. Für die Alte Holstenstraße soll jetzt ein Konzept im Verkehrsausschuss erarbeitet werden.

Etwas über das Ziel hinausschießend empfanden wir in Teilen den Antrag der Koalition, bezüglich eines Entwicklungskonzepts für die Karstadt-Häuser in Bergedorf. Liest man den Antrag kann man auf die Idee kommen, die Gebäude würden abgerissen und dort soll etwas total Neues entstehen. Deshalb hatte unser Fraktionsvorsitzender, Sven Noetzel, extra am Anfang der Sitzung den Vertreter des Bezirksamts gefragt, ob dort etwas in der Richtung bekannt sei. Dies wurde erst einmal verneint.

Dennoch beschloss die Koalition jetzt schon, dass ein städtebaulicher Wettbewerb für die City ausgeschrieben werden könne und es Architekturwettbewerbe für mögliche Neubauten auf den Flächen der beiden Karstadt-Immobilien geben solle. Sven Noetzel war dies zu forsch und er wollte erst einmal den Sachverhalt aufklären, sprich mit den Eigentümern über deren Planungen sprechen und Fachleute in den Stadtentwicklungsausschuss einladen, die über die Situation von Innenstädten sprechen, denen ebenfalls große Anker Mieter weggebrochen sind.

Aktuelles

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