Aus der Bezirksversammlung - BOD, Tourismusbroschüren und Bergedorfer Hochzeitsbrücke

Keine Mehrheit für einen neuen bezirklichen Ordnungsdienst
Unser Antrag, die Polizei zu entlasten und Ordnungswidrigkeiten wieder durch einen bezirklichen Ordnungsdienst, hat gestern leider keine Mehrheit gefunden.

„Vor dreieinhalb aufgelöst ist leider festzustellen, dass die meisten der ehemaligen BOD-Aufgaben kaum noch wahrgenommen werden“ resümierte unser Fachsprecher, Julian Emrich, und führte als Beispiel die Stadt München an. Dort hat der Stadtrat sieben Millionen Euro bewilligt, mit denen fast 100 Stellen für einen Ordnungsdienst geschaffen werden. Die neuen Ordnungshüter sollen u.a. die nächtlichen Ruhestörungen aufnehmen und sanktionieren, die Einhaltung der Vorschriften in den Parks sicherstellen und sich um wilden Müll kümmern– sämtlich Aufgaben eines BOD und nicht der Polizei.

Bergedorfer Hochzeitsbrücke soll jetzt umgehend saniert werden
Das die Brücke in einem schäbigen Zustand ist, hat unser Fraktionsmitglied Christa Timmermann schon vor Jahren festgestellt und immer wieder im Ausschuss angemahnt. Leider ist für die Instandhaltung nicht der Bezirk, sondern die Behörde zuständig. Immer wieder wurde die Bergedorfer Politik vertröstet. Jetzt sollten die Instandsetzungsmaßnahmen bis zu den Herbstferien erledigt werden. Die Ferien sind vorbei, passiert ist weiterhin nichts. Mit unserem Antrag wird jetzt nochmals der Druck auf die Behörde erhöht, da sich auch alle anderen Fraktionen angeschlossen haben.

Tourismusbroschüre auch in Englisch
Die Bedeutung des Tourismus für Bergedorf wird stetig größer, insbesondere ausländische Gäste kommen gern nach Bergedorf. Dies macht sich auch bei der Bergedorf Info, im Hasse-Turm, bemerkbar. Leider können die dortigen Mitarbeiter aber nur mündliche Tipps geben, da es bisher nur eine Broschüre gibt, die mit kurzen englischen Ergänzungen versehen ist. „Zumindest englischen Ergänzungen sollten auch in den anderen Informationsbroschüren, die vom Bezirksamt herausgegeben werden, eingeführt werden“ meint daher unser Fraktionsmitglied Thomas Helm. Unser Antrag, dies bei den nächsten Drucken zu berücksichtigen, fand eine große Mehrheit.

Weitere Anträge die wir unterstützt haben waren u.a. 525.000 € für die Erweiterung des KulturA zu beantragen. Außerdem sind wir mit der Schließung des Westensees nicht sehr glücklich und unterstützen noch einmal den Anlauf, hier für eine bessere Wasserqualität zu sorgen. Auch waren wir der Ansicht, dass das Carsharingangebot auf mehr Flächen in Bergedorf ausgeweitet werden sollte am EKZ Bergedorf-West ein barrierefreier Zugang entstehen sollte.

Sehr strittig wurde die Frage behandelt, ob das neue KörberHaus tatsächlich nach Alfred Körber benannt werden sollte. Alternativ wurde vorgeschlagen, es bei Lichtwarkhaus (oder Neues Lichtwarkhaus) zu belassen oder sogar eine Art Bürgerbefragung durchzuführen. Letztlich waren wir mit der Mehrheit dafür, den ursprünglichen Vorschlag beizubehalten.


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