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Aus der Bezirksversammlung

Traumschlösser statt Politik für die Menschen
Wie die SPD Bergedorf jetzt in ihrem Flugblatt „Rotes Rathaus“ richtig darstellt, ist die S-Bahn nach Hamburg in den Hauptverkehrszeiten, trotz Ausweitung der Taktung, stark ausgelastet. Weiterhin stellt die SPD fest, „dass es zur S-Bahn keine guten ÖPNV-Alternativen von Bergedorf in die Hamburger Innenstadt“ gibt. Was ist jetzt die vorgeschlagene Lösung der SPD? Eine U-Bahn nach Lohbrügge und vielleicht sogar weiter bis zum Bergedorfer Bahnhof. Alles basierend auf einer Konzeptstudie der Hochbahn aus dem Jahr 2014, dass eine solche U-Bahn-Verlängerung technisch und baulich möglich ist. Technisch und baulich ist sicher vieles möglich, leider vergisst die SPD allzu oft, dass es auch bezahlt werden muss. Und jetzt teilt die Verkehrsbehörde auch noch mit, dass andere U und S-Bahnstrecken bevorzugt behandelt werden und die Strecke nach Lohbrügge aktuell bei den Planungen keine Rolle spielt. Stattdessen soll eine Angebotsverbesserung durch Metrobusslinien erfolgen.

Alles kein Problem für SPD, Grüne und FDP. Man tut einfach so, als gäbe es diese Hinderungsgründe nicht.

Wir würden uns auch eine U-Bahn für den Bezirk wünschen, haben aber im Oktober gleichzeitig gefordert, dass Alternativen geprüft werden. Dies wurde von SPD, Grünen und FDP verweigert.

„Die neue Koalition legte sich auf etwas fest, das auf absehbare Zeit (vermutlich bis 2035) nicht umsetzbar ist, wissen es auch und verweigern sich dennoch, Alternativen zu prüfen. Das nenne ich „Zukunftsplanung“ an den Menschen vorbei, die bereits heute und morgen einen besseren ÖPNV benötigen“, meint unser Fachsprecher, Jörg Froh.

Stuhlrohrhallen als Markthalle
Sicher haben viele im Ausland schon einmal die überdachten Markthallen erlebt. Etwas Ähnliches kann sich die FDP auch hier in Bergedorf, in den Stuhlrohrhallen, vorstellen. Die Verwaltung soll jetzt die Umsetzbarkeit prüfen. Grundsätzlich haben alle Parteien zugestimmt, allerding hat unser Fraktionsmitglied Bernd Capeletti auch schon auf Probleme dieser Idee hingewiesen. Ganz wichtig sind ihm insbesondere die bereits existierenden Wochenmärkte, die hierdurch nicht gefährdet werden dürfen. Die jetzigen Marktbeschicker müssen also in die Prüfung mit einbezogen werden. Diesen Punkt hatte die FDP sogar noch kurz vor der Sitzung aus ihrem Antrag gestrichen. Nun wurde er wieder aufgenommen. Auch muss man sehen, wer letztlich in solch einer Markthalle Waren anbietet. Vornehmlich sollten das Produzenten aus der Umgebung sein. Fraglich ist, ob diese so etwas überhaupt leisten können. Und auch ganz wichtig ist nach Capelettis Ansicht auch, den städtischen Bereich mit in die Überlegungen ein zu beziehen. Denn es darf nicht sein, dass Alte Holstenstraße und Sachstentor durch solch ein Angebot Kunden verlieren. Also ein ganzer Strauß von Aufgaben, die jetzt durch die Verwaltung ab zu arbeiten sind.

Für wen ist der Lohbrügger Markt da?
Nicht direkt anschließen konnte sich die Mehrheit in der Bezirksversammlung dem Antrag von Julian Emrich, die Parkzeit auf dem Lohbrügger Markt auf vier Stunden zu begrenzen. Wir sind der Meinung, dass dort parken soll, wer einkaufen oder Arztbesuche erledigen will. Nicht jedoch Pendler oder andere Dauerparker. Im Verkehrsausschuss soll jetzt weiter über den Antrag beraten werden.

Silvester mit oder ohne Knallerei?
Zum Schluss hat die Bezirksversammlung Bergedorf noch einen Apell ant an alle Bergedorferinnen und Bergedorfer beschlossen, rücksichtsvoll mit Raketen und Böllern umzugehen, vor allem im Interesse Ihrer Mitmenschen, Umwelt, Haus- und Wildtiere.

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