Aus der Bezirksversammlung

Eine erfreuliche Sitzung der Bezirksversammlung im August. Unsere neuen Anträge sind mehrheitlich beschlossen worden und zwei ältere Anträge sind, nach einem Umweg in den jeweiligen Fachausschuss, jetzt auch durch.

Der Reihe nach:
Zwischennutzung des P+R -Parkplatzes am Friedrich-Frank-Bogen
Die P+R-Betriebsgesellschaft beabsichtigt, nach Rückbau der Flüchtlingsunterkunft, den Platz mit monatelanger Zeitverzögerung als P+R-Parkplatz umzubauen. Offensichtlich gibt es noch nicht einmal konkrete Planungen, wann das geschehen soll. Dennoch soll der Platz bis zum Abschluss der Arbeiten gesperrt bleiben. „Wir sind der Ansicht, dass es zumindest eine befristete Zwischennutzung als Parkplatz geben muss, um Pendler und auch Kurzzeitparker nicht unnötig einzuschränken“, begründete Julian Emrich unseren Antrag. Dem wurde mehrheitlich zugestimmt.

Velorouten besser ausschildern
Für die Akzeptanz und Attraktivität ist wichtig, dass die Routen vollständig, korrekt und sichtbar ausgeschildert sind. Leider ist das in Bergedorf nicht immer der Fall“, stellte unser Fachsprecher, Jörg Froh fest. Deshalb haben wir beantragt, dass die Ausschilderung regelmäßig, in kurzen Abständen, kontrolliert werden soll. Fehlende Schilder sollen umgehend ersetzt, verdrehte Schilder korrekt ausgerichtet werden. Schlecht sichtbare Schilder sollen freigeschnitten bzw. neu platziert werden. Das hat die Mehrheit in der Bezirksversammlung ebenso gesehen. Merkwürdiger Weise nicht die Grünen, die doch sonst den Fahrradverkehr immer puschen mögen. Die merkwürdige Begründung: Die Strecken wären in einem so schlechten Zustand, dass man dort vorerst keine Radfahrer hinlocken möchte.

Frascatiplatz bei Veranstaltungen nicht unnötig sperren
Der Frascatiplatz soll bei Veranstaltungen nur noch situationsabhängig und den jeweils benötigten Anforderungen entsprechend gesperrt werden. Insbesondere soll von den Veranstaltern nur die Flächen genutzt und abgesperrt werden, die zweifelsfrei für die Durchführung der Veranstaltung, nebst Auf- und Abbau, benötigt wird. Der Rest der Fläche soll weiterhin als Parkplatz zur Verfügung stehen. An der Einfahrt zum Frascatiplatz soll darauf hingewiesen werden, dass die nicht abgesperrten Flächen weiterhin zum Parken genutzt werden können. Wir erhoffen uns dadurch weniger Parkplatzsuchverkehr in den anliegenden Quartieren und eine wesentlich geringere Einschränkung von Pendlern und Autofahrern, die im Stadtbereich einkaufen möchten. Mal sehen, ob es klappt.

Gleichzeitig haben wir einen SPD-Antrag unterstützt, dass bei der zuständigen Behörde Gelder für eine komplette Instandsetzung des Platzes beantragt werden. Auch dies hat die Bezirksversammlung beschlossen.

Versenkbare Poller - Sicherheit für Bergedorfer Veranstaltungen
Es soll jetzt geprüft werden, ob eine Installation von versenkbaren Pollern, jeweils an den Einmündungen von Alter Holstenstraße und Sachsentor, möglich ist und wie hoch die Kosten hierfür wären. Diese Poller sollen die teuren und teilweise nutzlosen Betonpoller und wassergefüllten Tanks ersetzen, die sonst zum Schutz von Veranstaltungen aufgestellt werden. In anderen europäischen Städten wird diese Idee schon umgesetzt.


Aktuelles

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