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Aus der Bezirksversammlung

Eine sehr ausführliche Debatte gab es zu unserem Antrag von Lars Dietrich, Trainings- und Pflichtspielzeiten im Fußball für den SV Bergedorf-West sichern. Eigentlich hatten wir gedacht, dass dieser Antrag ein Selbstgänger ist, aber die Koalitionsfraktionen sahen das ganz anders. Wir wollten nur erreichen, dass das Bezirksamt sich die Platzzuteilungen im Bezirk einmal ansieht und Lösungen findet, dass die Herrenmannschaft vom SV BeWE gesicherte Trainings- und Spielzeiten auf einem vernünftigen Platz zugeteilt bekommt. Diese „große“ Mühe wollten SPD, FDP und Grüne dem Bezirksamt aber nicht zumuten, sahen eigentlich das Problem gar nicht und wir haben den Antrag dann vorsorglich erst einmal zurückgezogen.

Ebenfalls sportlichen Einschlag hatte der Berichtsentwurf aus dem Umweltausschuss zum Thema MTB-Trail am Geesthang. André Wegner vertrat noch einmal unsere Ansicht, dass dieser Trail rechtlich sehr wohl umzusetzen sei und wir nicht verstehen können, dass sich das Bezirksamt so dagegen wehrt. Schließlich ist es in Altona und Harburg auch möglich. Aber die Bergedorfer Koalition wollte hier nicht gegen das Bezirksamt stimmen, was wohl vor allem den Grünen zuzuordnen ist. Es soll nun eine Ersatzlösung in Allermöhe gefunden werden, die wir aber nur unterstützen, wenn die MTB-Gemeinde dies auch so möchte.

Wenn die Stadt Flächen von Kleingärtnern neu nutzen will, muss sie Ersatzflächen anbieten. So steht es im Kleingarten-Gesetz. Für Pächter von Grabeland gilt dies nicht. Wir halten diese Ungleichbehandlung für nicht begründet. Sven Noetzel stellte unseren Antrag vor und begründete dies auch damit, dass es in Bergedorf seit Jahren Konsens war, Kleingarten- und Grabeland Pächter gleich zu behandeln. Auch dieser Antrag wurde nicht beschlossen, sondern mit den Stimmen der Koalition in den Stadtentwicklungsausschuss geschoben.

Was passiert eigentlich in der Bergedorfer Innenstadt, wenn ein Parkhaus geschlossen wird und gleichzeitig dutzende neue Wohnungen entstehen? Haben die Anwohner keine Autos? Und wenn doch, wo parken sie? Und wo parken die Kunden der Geschäfte? Diese Fragen stellt Bernd Capeletti und erhofft sich Antworten aus einer Verkehrsuntersuchung. Diese wurde zwar noch nicht beschlossen, aber in Zusammenhang mit einer anderen Untersuchung zur Herstellung eines Mobility Hubs, soll es schon einmal Teilantworten geben.

Erika Garbers hat dann noch die Koalition bei dem Antrag unterstützt, dass die kulturell interessanten und bedeutenden Einrichtungen Bergedorfs im Rahmen des angestrebten kulturtouristischen Themenmarketings Berücksichtigung finden und dass sie in den vorgesehenen Kulturstadtplan aufgenommen werden. Allerdings sei dies doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit und bedurfte nicht unbedingt eines Antrags, meinte sie.

Und Jörg Froh bestätigte, dass wir die Planungsumsetzungen der Stadtwerkstatt Moorfleet befürworten, aber uns eine behutsame Umsetzung wünschen. In einem gemeinsamen Antrag mit SPD, FDP und Grünen sind jetzt verschiedene Aufgabenstellungen an das Bezirksamt formuliert worden, um die Umsetzung anzuschieben.

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