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Aus der Bezirksversammlung

Bemerkenswert an dieser Sitzung war schon für sich genommen, dass die Fraktionen der Bergedorfer Koalition aus SPD, Grünen und FDP nicht einen Antrag eingebracht hatten. In der Bergedorfer Zeitung äußerte sich die Fraktionsvorsitzende der SPD dahingehend, dass man nur wichtige Anträge stellen wolle, um die Verwaltung nicht unnötig zu belasten. Inoffiziell ist aber von Knatsch innerhalb der Koalition die Rede.

Unser Antrag zur Schneeräumung von Radwegen wurde beschlossen. Zuständig ist zwar die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende und nicht das Bezirksamt, aber hier haben alle Fraktionen ein Zeichen gesetzt. „Letztlich ist das Ziel, dass Radfahrer auch bei Schnee die Möglichkeit haben, auf geräumten Wegen von Nord nach Süd und Ost nach West zu gelangen. Das heißt nicht, dass alle Wege geräumt werden sollen, aber ein gut fahrbares Netz soll entstehen“, meint Jörg Froh

Dann hatten wir noch den Antrag, eine Prioritätenliste für die Spielplatzerneuerung zu erstellen. Zwar sich die Bergedorfer Spielplätze im Schnitt in einem guten Zustand, aber einige dann doch nicht. Hier wäre es schön gewesen, wenn nachvollziehbar ist wann und warum zukünftige Verbesserungen umgesetzt werden. „Dies wollte die Bergedorfer Koalition nicht. Warum, blieb irgendwie unklar“, ärgerte sich André Wegner.

Gute Resonanz erhielt der Antrag von Bernd Capeletti für ein besseres Stadtmarketing. Letztlich wurde der Antrag nicht beschlossen, sondern in den Wirtschaftsausschuss zur weiteren Bearbeitung überwiesen. Das ist aber ok, denn hier geht es nicht um einen Schnellschuss, sondern um ein Konzept für Jahre. Im Ausschuss sollen dann auch noch Fachleute und Vertreter der Bergedorfer Wirtschaft mit eingebunden werden.

Dann wollte Jörg Froh auch noch eine Verbesserung der Homepage des Bezirks auf der Seite Hamburg.de erreichen. Im Gegensatz zu den anderen Bezirken hinkt die Bergedorfer Seite, was die Aktualität angeht, immer hinterher. Auffällig war, dass kurz nach dem Einreichen unseres Antrags zwei neue Informationen auf der Seite eingestellt wurden. Wir hoffen, dass das kein Strohfeuer war. Der Bergedorfer Koalition reichte dies aber, um unseren Antrag abzulehnen.

Ansonsten eine recht ruhige und kurze Sitzung, in der viele Anträge mit großer Mehrheit abgelehnt wurden. Oft stimmten nur die Antragsteller dafür. Beim Abstimmungsverhalten war sich die Bergedorfer Koalition zumindest einig. Es bleibt interessant, wie sich dieses Thema entwickelt.

 

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