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Aus der Bezirksversammlung

Ganz kurzfristig wurde bekannt, dass die Sitzung dann doch live auf Youtube gestreamt wird. Das war auch gut so, denn damit konnten alle Interessierten erleben, wie destruktiv sich die Bergedorfer Koalition mittlerweile verhält. Bisher war es in Bergedorf eigentlich üblich, dass auf Wunsch einer Fraktion Themen zur weiteren Beratung in Fachausschüsse überwiesen wurden. Manchmal wurde über die Sinnhaftigkeit diskutiert, aber dem Wunsch gefolgt. Seit gestern ist das nun anders.

Unsere Große Anfrage zum Thema „Der Sommer kommt – Wie steht es um die Nutzungsmöglichkeiten des Naturbads Altengamme?“ wurde erst am Mittwochnachmittag beantwortet. Da es gerade jetzt, in Corona-Zeiten, für viele Menschen ein wichtiges Thema ist, wie und wo man seine Freizeit verbringen kann, wollten wir die Antwort gern noch im Regionalausschuss erörtern. Abgelehnt.

Ebenso ging es mit unserer Anfrage zur Zukunft der Bergedorfer Wirtschaftskonferenz und auch zur Anfrage der Linken mit dem Thema „Lichtsignalanlagen für Fußgänger*innen in Bergedorf“. Leider sind neue Zeiten angebrochen, auch abgelehnt.

Bis auf einen, wurden unsere Anträge auch abgelehnt. Zumindest die denkmalgeschützte Kate in Altengamme soll nach dem Willen der gesamten BV erhalten bleiben.

Dann gab es jeweils von uns und der Koalition ein Antrag zur Herstellung eines Kolumbariums, die Möglichkeit einer Urnenbestattung in einer Wand, auf dem Bergedorfer Friedhof. Diese Anträge waren sich sehr ähnlich, sodass unser Antrag zwar abgelehnt wurde, aber alle Fraktionen den anderen Antrag beschlossen haben.

Ebenfalls wurde abgelehnt, dass sich der Bezirksamtsleiter dafür einsetzen möchte, dass die Pläne zur Wiederherstellung der Bahnlinie Bergedorf-Geesthacht weiterverfolgt werden. Hier gibt es angeblich schon Gespräche, wir werden hier sicher nachfragen.

Außerdem wollten wir uns dafür einsetzten, dass die Neubauten der Grundschule Mendelstraße mit mehr Waschbecken ausgerüstet werden. Unserer Ansicht nach gerade in Zeiten einer Pandemie eine Selbstverständlichkeit. Zuerst waren von Schulbau Hamburg nur zwei Waschbecken für bis zu 75 Kinder geplant. Durch den Einsatz der Eltern wurde auf drei erhöht, was diese aber auch noch nicht als zufriedenstellend empfunden haben. In Rücksprache mit den Eltern wollten wir die Planer dazu bewegen, dass möglichst in jedem Klassenraum ein Becken ist. Abgelehnt.

Außerdem wollten wir, dass das Bebauungsplanverfahren „Kirchwerder 34“, das Areal neben der geplanten Neuen Schule in Kirchwerder, beschleunigt wird, indem das gesamte Verfahren entschlackt und weg von den Hamburger Behörden, wieder mehr in die Hände Bergedorfs, gelenkt wird. Leider auch hier Ablehnung.

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