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Aus dem Verkehrsausschuss berichtet Jörg Froh

Sachstandsbericht – Projekt autonomer Nahverkehr im Villengebiet
Von den Referenten der VHH, easymile und Continental AG wurde der aktuelle Sachstand vorgestellt.

Es wird keine festen Linien geben, sondern das gesamte Einsatzgebiet wird auf Zuruf bedient. Befahren wird das historische Villlengebiet, mit Anbindung des Bahnhofs Bergedorf im Bereich am Weidenbaumsweg und Anbindung des Sachsentors über einen Haltepunkt in der Bergedorfer Schloßstraße. Das Haus im Park wird durch drei Haltepunkte erreicht. Es wird eine Einbahnstraßenregelung Am Baum, Sichter (Fortführung), sowie in der Lamprechtstraße und Ambergstraße geben. Ebenfalls eine Einbahnstraßenregelung im Reinbeker Weg ab Lamprechtstraße.

Ein Temporäres und einseitiges Halteverbot (8-20 Uhr) im Dreieichenweg, Hermann-Distel-Straße, Elisabeth-Thormann-Weg und Schlebuschweg sowie an den 51 Haltepunkten ist erforderlich. Nach Rücksprache mit der VHH sollen ca. 100 Halteverbote eingerichtet werden und somit fallen auch über hundert Stellplätze weg. Die VHH konnte noch nicht klären, ob der Versuch nur Werktags durchgeführt wird oder 7 Tage in der Woche. Das würde bedeuten, das auch an Feiertagen, Samstag und Sonntag die Stellplätze fehlen.

Wir sind weiterhin der Ansicht, dass das Projekt kritisch zu sehen ist. Insbesondere die Einschränkungen der Anwohner sind nicht unerheblich und wurden zum Teil nicht ausdrücklich benannt. Grundsätzlich muss man feststellen, dass das Villengebiet nur bedingt für diesen Versuch geeignet erscheint. Wir können die Umsetzung leider nur kritisch begleiten.

Vorstellung Planungsstand der Chrysanderstraße
Von der Verwaltung und den Referenten vom Planungsbüro wurde uns die aktuelle Planung zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und Mohnhof vorgestellt, um dort den gegenläufigen Radverkehr zuzulassen und die Gehwege zu verbreitern. Im Gegensatz zur ersten Planung, wo von 18 Stellplätzen nur 6 Stellplätze weggefallen wären, werden jetzt 8 Stellplätze gestrichen und die Ladezone mit ca. 2 Stellplätzen, vor ehemals Musik Merkel, entfällt. Das haben wir kritisiert und stimmten so nicht zu, bevor nicht mit dem WSB und der Handwerkskammer Einvernehmen hergestellt wird. Das sahen die Koalition und Seniorenbeirat nicht so und wollten einen Beschluss fassen.

Dank der Einsicht der Verwaltung werden bis zur nächsten Sitzung noch einmal Gespräche geführt. Das Ergebnis wird endgültig erst im nächsten V+I für einen Beschluss vorgestellt. Sollte kein Einvernehmen für eine Lieferzone hergestellt sein, lehnen wir die Planung so ab.

 

Fußgängerüberweg Nettelnburger Straße/Hans-Förster-Bogen
Es wird versucht eine Lösung zu finden, um rechtssicher, nach den Verwaltungsvorschriften, einen FGÜ anzuordnen. Von den Vertretern der Koalition und den LINKEN wurde gefordert, diesen sofort anzuordnen. Das wurde aber von der Polizei und der Verwaltung abgelehnt.

Wir haben hierzu angemerkt, dass die SPD den Innensenator und die Grünen den Verkehrssenator stellen. Insofern könnte die Koalition auf ihre Senatoren einwirken, wenn sie wirklich etwas bewegen wollen. Darauf wurde nicht eingegangen, sondern ein Vertreter von den Grünen brachte die Bundestagswahl ins Gespräch nach dem Motto: Wählt Grün im Bund und der Fußgängerüberweg in Nettelnburg kommt. Wahnsinn, was für eine Realitätsverleugnung.

Jörg Froh

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