Aus dem Stadtentwicklungsausschuss – Ochsenwerder und Gebäudehöhen in Gewerbegebieten

Jörg Froh

Entwicklung am Butterberg geht los!
„Wir freuen uns, dass jetzt die erste Potentialfläche, die in der Stadtwerkstatt Ochsenwerder mit der Bevölkerung erarbeitet wurde, entwickelt werden soll“, meint unser Sprecher für die Vier- und Marschlande, Jörg Froh. „Insbesondere, dass als Voraussetzung für die Wohnbebauung erst ein Nahversorger angesiedelt wird, ist hier sehr zu begrüßen.“

Vier Architektenbüros haben jetzt die Aufgabe, bis Anfang Januar 2018 für das ca. 2,6 ha große Grundstück (Stadtteil Tatenberg, östlich der Ochsenwerder Landstraße, südlich Schwersweg) Pläne für ein neues Wohnquartier mit Nahversorgungsmarkt zu entwerfen. Im Plangebiet soll ein dem Wohnen dienendes Quartier von hoher Wohn- und Aufenthaltsqualität und standortgerechtem Erscheinungsbild entstehen. Es gilt das dörflich geprägte Umfeld am Rande der Großstadt und den in der Bewohnerschaft vorhandenen Identifikationsgrad zu nutzen und in entsprechende Planungen zur Realisierung eines familienfreundlichen Quartiers exemplarischen Charakters zu überführen.

 

Gebäudehöhen in Gewerbegebieten
Nach den derzeitigen Festlegungen wäre es möglich, dass in vielen Gewerbegebieten im Bezirk der Bau von 40 Meter hohen Regallagern genehmigt werden müsste. In der Tat ist dort allein eine Zweigeschossigkeit festgesetzt, was zu diesen extremen Gebäudehöhen, z.B. bei modernen Regallagern, führen kann. Dies ist sicher bei manchen Flächen unproblematisch, kann aber an anderer Stelle zu völlig unangemessenen Höhen im Verhältnis zum Standort und der Umgebung führen.

Wir hatten daher den Antrag gestellt, dass das Bezirksamt prüft, bei welchen Flächen die Festsetzung der Gebäudehöhen in Bebauungsplänen festgesetzt werden sollte. Das Bezirksamt teilte nun mit, dass die Wahrscheinlichkeit solcher Gebäude sehr gering sei und in keinem Verhältnis zum Aufwand verschiedener neuer Bebauungspläne stehen würde. Man macht jedoch für den Fall, dass wider Erwarten Bauanfragen für Hochregallager eingereicht werden, das Angebot, kurzfristig eine Änderung der betreffenden Bebauungspläne einzuleiten. Auf diese Weise bestünde noch hinreichend Zeit, um die gewünschte städtebauliche Entwicklung zu steuern. Dies sei bereits in vielen Fällen erfolgreich praktiziert worden.

Nach einer kritischen Diskussion über die Mitteilung der Verwaltung wurde dem Vorschlag im Ausschuss einstimmig zugestimmt.


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