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Aus dem Sonderausschuss Oberbillwerder - 150 Mio. € für die äußere Erschließung

In der letzten Sitzung am 21. März wurde den Abgeordneten vom Bezirksamtsleiter und einer IBA-Mitarbeiterin die aktuelle Senatsmitteilung zu Oberbillwerder vorgestellt. Hier gibt es aus unserer Sicht viele Punkte, die zu kritisieren sind. Aber zwei stechen heraus.

Zum einen die geplante Erschließung der Baustelle. Diese soll komplett über den Mittleren Landweg erfolgen. D.h., spätestens ab 2021 wird der Lkw.-Verkehr zwischen der Anschlussstelle Allermöhe und nördlich der S-Bahn-Strecke erheblich zunehmen. Zu Spitzenzeiten täglich bis zu 500 Baufahrzeuge mehr!
„Hier zeigt sich zum ersten Mal ganz klar, welche Belastung das Vorhaben für die Bergedorferinnen und Bergedorfer haben wird“, meint unser Verkehrssprecher, Jörg Froh. „Durch die Insellage gibt es nur diese eine Anbindung. Wann die beiden anderen, geplanten Anbindungen fertig gestellt werden, steht in den Sternen. So lange werden die Anlieger vom Mittleren Landweg und Hans-Dunker-Straße die Last alleine aushalten müssen.“

Und hieraus folgt auch der zweite große Knackpunkt, die Finanzierung des Ganzen. Bereits die äußere Erschließung, sprich die Anbindung Oberbillwerders an die angrenzenden Stadtteile, wird riesige Summen verschlingen. In der Mitteilung des Senats heißt es dazu:
„Auf der Basis des Masterplans wurde ein erster Kosten- und Finanzierungsplan entwickelt, der Kosten für die äußere Erschließung und Lärmschutzmaßnahmen beidseits entlang der Bahn in Höhe von rd. 150 Mio. Euro ausweist. Hinsichtlich der noch zu klärenden Trassenführung und Anbindung an vorhandene Verkehrswege wurden Annahmen getroffen, die im weiteren planerischen Verlauf konkretisiert und abgestimmt werden müssen und insofern noch zu erheblichen Veränderungen des Kostenvolumens führen können.“
Erheblich Veränderungen lassen Schlimmes befürchten. Wenn man weiß, dass in Buchholz i.d.N. der Durchstich einer Bahntrasse kürzlich mit über 35 Mio. € berechnet wurde, in Bergedorf ca. 20 Kreuzungen angepasst werden müssen und die B5 auch ein paar Meter weit weg ist, ahnt man schon jetzt, dass die 150 Mio. € ganz bestimmt das untere Ende der Fahnenstange sind“, meint Jörg Froh.

Wir werden jedenfalls weiter sehr kritisch die weitere Entwicklung beobachten und die Finanzplanungen bei jeder Gelegenheit hinterfragen.

Jörg Froh


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