23.05.2017

Aus dem Sonderausschuss für Flüchtlingsfragen - Probleme der ehrenamtlichen Helfer

Von: Kai-Uwe Inselmann

Julian Emrich

In der letzten Sitzung wurden die Ausschussteilnehmer von Referenten des Vereins „Bergedorfer für Völkerverständigung“ und „fördern & wohnen“ über die Situation in den Flüchtlingsunterbringungen informiert. Aufgrund der aktuellen Verlegung von Flüchtlingsfamilien mit guter Bleibeperspektive in die Wohnungen am Mittleren Landweg, verbleiben hauptsächlich junge Männer an den alten Standorten. Dies sorgt bei diesen für Verdruss und auch Aggressionen, da sie erkennen, dass ihre Bleibechancen schlecht stehen.

Mit dem Wechsel der Unterkunft ist auch eine Änderung für die Ehrenamtlichen verbunden. Entweder sie begleiten die bisher betreuten Flüchtlinge auch in die neue Unterkunft oder sie müssen ihre Aufgaben am alten Standort auf den neuen Bedarf anpassen.

Praktische Probleme gibt es bei der Anmeldungen von Flüchtlingskindern in den Schulen (Schulinformationszentrum), wenn keine Meldebestätigung vorgelegt werden kann. Daher gibt es in Bergedorf Kinder, die seit drei Monaten unbeschult sind. Das Bezirksamt hat hier kurzfristige Abhilfe zugesagt.

Außerdem wünschen sich die Ehrenamtlichen einen Topf zur Finanzierung von Dolmetschern. Das sei in Ausnahmefällen in sensiblen Bereichen wichtig, beispielsweise bei einigen Arztbesuchen oder Behördengängen. „Hier werden wir mit nachhaken und eventuell einen Antrag stellen, damit das Bezirksamt über entsprechende Mittel verfügen kann“, meinte im Anschluss an die Sitzung unser Fachsprecher, Julian Emrich.



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