Aus dem Kulturausschuss – KulturA, ein Theaterpädagoge und ein Gedenkstein

Aus der letzten Sitzung des Kulturausschusses berichtet unser Fachsprecher, Thomas Helm.

Am Montag, dem 8. Oktober, hat der Kulturausschuss getagt, nicht im Bergedorfer Rathaus, sondern diesmal im KulturA in Neuallermöhe-West. Anlass für diesen Außentermin war die Sanierungsbedürftigkeit des erst zwanzig Jahre alten KulturA, dessen Mauern von oben wie von unten durch eingedrungenes Wasser schwer geschädigt sind. Gutachter habe eine Sanierung mit geschätzten Kosten in Höhe von rund anderthalb Millionen Euro empfohlen. Die Sanierung soll spätestens im Frühjahr 2019 beginnen und bis zum Sommer abgeschlossen sein. Das KulturA wird in diesem Zeitraum nicht nutzbar sein. Die Leiterin und die Mitarbeiterinnen waren von dieser Mitteilung seitens des Bezirksamtes im Kulturausschuss offenbar vollkommen überrascht. Wie und wo der Betrieb während der Bauarbeiten an anderer Stelle fortgeführt werden kann, ist noch völlig unklar.

Die Finanzierungspläne (Quartiersfond, RISE) werden dem nächsten Hauptausschuss zur Abstimmung vorgelegt werden.

 

Ein weiterer Punkt ist der Antrag der Grünen zur Einrichtung der Stelle eines Kultur- und Theaterpädagogen für das neue Körberhaus. Neben der inhaltlichen Ausgestaltung dieser Stelle (auch Wahrnehmung übergreifender Funktionen als Bindeglied zwischen kulturellen Institutionen und Akteuren im Bezirk) interessiert uns als CDU insbesondere auch die Finanzierung dieser unbefristeten Vollzeitstelle. In der Sitzung habe ich deutlich gemacht, dass die Mittel hierfür nicht bei dem vorhandenen Personal abgezogen werden dürfen.

Der Bezirksamtsleiter unterstützt den Antrag und sieht die Möglichkeit, die Stelle stufenweise mit vorhandenen Mitteln des Bezirks zu entwickeln, da das Körberhaus seinen Betrieb ja nicht vor 2021 aufnehmen werde. So müsste für den kommenden Doppelhaushalt 2019/ 2020 auch noch kein Geld eingestellt werden.

„Unter dem Vorbehalt einer Finanzierung, die nicht zu Lasten vorhandenen Personals geht, sehen wir die Einrichtung der Stelle positiv und können uns vorstellen, dass hierüber das kulturelle Leben im Körberhaus und darüber hinaus für Jung und Alt gefördert werden kann“, meint Thomas Helm.

 

Grundsätzliches Einvernehmen konnte über den Antrag der SPD zur Umsetzung des Gedenksteines für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Mitarbeiter des Bergedorfer Eisenwerkes von Glinde nach Lohbrügge erzielt werden. Der Stein soll auf dem Lohbrügger Friedhof neben dem zur Restauration anstehenden Wilhelm-Bergner-Mausoleum platziert werden. Der Standort/Ablageplatz soll im Rahmen eines Ortstermins mit Vertretern aller Bezirksfraktionen festgelegt werden. Zusätzlich sollen im Rahmen der Gestaltung des Ensembles Gedenktafeln mit Erläuterungen der historischen Zusammenhänge dort aufgestellt werden, welche durch das Geschichtskontor und möglicherweise zusätzlich von interessierten Schülerinnen und Schülern inhaltlich erarbeitet werden sollen.

 

Das waren, neben dem regelmäßig von der Museumschefin, Frau Dr. Riller, vorgetragenen Bericht aus der Museumslandschaft, die wesentlichen Themen dieser Sitzung.

Thomas Helm


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