Aus dem Jugendhilfeausschuss – Bonsaihaushalt für die Jugendarbeit

Georg Schumacher

Bonsaihaushalt – so nannten die Vertreter der Jugendeinrichtungen den zur Abstimmung vorgelegten Haushaltsentwurf der Verwaltung für die Einrichtungen der Jugendarbeit und Familienhilfe im Bezirk für 2018.

In der Bürgerfragestunde, die von der SPD-Vorsitzenden auf exakt 30 Minuten begrenzt wurde, hatten die anwesenden Leiter der Einrichtungen der OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) im Bezirk Bergedorf scharf kritisiert, dass wieder einmal nur eine Haushaltsvorlage ohne Anpassung an gestiegene Nebenkosten und tarifliche Steigerung vorgelegt wurde, obwohl sich die Stadt zur Tariftreue verpflichtet hat.

„Die von der Mehrheitskoalition der Bürgerschaft und Senat zur Verfügung gestellten Mittel decken 2018 – wieder einmal – nicht die notwendigen Kosten. Somit blieb der Verwaltung des Jugendamts nur übrig, die Mittel so aufzuteilen, dass die korrekt beantragten Erhöhungen unter den Tisch fielen. Die Vertreter von SPD und Grünen im Ausschuss verhielten sich in der Sitzung auffallend ruhig. Der Verweis auf einen Antrag auf Erhöhung der Mittel, der in der vergangenen JHA-Sitzung im Oktober bereits eingereicht wurde, brachte die übrigen JHA-Mitglieder und die Gäste nur zu einem müden Lächeln“, stellte unser Fachsprecher, Georg Schumacher, fest.

Trotz der Steuermehreinnahmen bleibt für die Familien-, Kinder- und Jugendarbeit kein Mehrwert. Schade....


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