Aus dem Ausschuss für Soziales, Gesundheit und Integration

Anna-Elisabeth Weßling

Jeder kann Leben retten - auch in Bergedorf
Zu dem von uns initiierten Antrag wurde Frau Dr. Birgitt Höldtke, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) eingeladen und erläuterte die Handlungsfelder aus dem Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) und der Landesrahmenvereinbarung - Gesundes Hamburg (LRV).

Fazit unserer Fachsprecherin für Gesundheit, Anna-Elisabeth Weßling:
"Die Projektfinanzierung „Schulungsangebot für lebensrettende Mahnahmen“, wie in unserem Antrag vorgesehen, ist leider durch die HAG nicht möglich."

"Vereine, Initiativen oder Gruppen, die eine gute Idee für ein Gesundheitsförderungs- oder Präventionsprojekt haben, können bei der HAG einen Antrag auf finanzielle Unterstützung aus dem Projektfördertopf stellen. Die Fördermittel stellen die Hamburger Krankenkassen (GKV) – gemäß § 20 SGB V – und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz zur Verfügung. Die bewilligten Maßnahmen sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere sozial bedingte Ungleichheiten in den Gesundheitschancen vermindern", fasst Weßling zusammen. Nächster Abgabeschluss für Anträge ist am 30. April 2018.

In Hamburg finanzieren die Sozialversicherungen wie Krankenkassen, Renten- sowie Unfallversicherungen und die Stadt gemäß LVR bereits seit Jahren gemeinsame Projekte in den unterschiedlichen Lebenswelten (Kita, der Schule, dem Betrieb, dem Pflegeheim und im Stadtteil) unter Berücksichtigung der Empfehlung des Strategieforums Prävention. Dabei werden bestehende Informationen, wie etwa die Gesundheitsberichterstattung der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, aber auch Beratungsergebnisse und Präventionsziele des Pakts für Prävention, in die Entscheidungen einbezogen. Schwerpunkt der Aktivitäten 2018 soll die Gesundheitsförderung in der stationären Pflege sein.

 

Übergewichtige Kinder in Bergedorf – Anlass zur Sorge?
Frau Nina Holtz erläuterte das Moby Kids Netzwerk, das verschiedene ambulante Programme (Dauer 1 Jahr) für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 17 Jahren mit Übergewicht oder Adipositas bundesweit anbietet sowie Präventionskurse zu den Themen Ernährung und Bewegung. Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention zertifiziert und werden dadurch von allen Krankenkassen (50 – 100%) gefördert. In Hamburg gibt es einen Netzwerkpartner in Harburg. Weitere Gruppen sind im Aufbau. Die Kostenübernahme der AOK HH/Rheinland befindet sich z.Zt. in der Prüfung. 

Frau Laskowski und Frau Fricke, AOK HH/Rheinland, berichteten, dass die Kindergesundheit für die AOK eine ganz besondere Bedeutung habe. Die AOK HH/Rheinland fördert qualitätsgeprüfte Programme. In Hamburg, z.B. „Minus XXL“ am Kinderkrankenhaus Wilhelmsstift. Außerdem erläuterten die Referentinnen die Initiative „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“ an KITAS („JolinchenKids“), Grundschulen („Gesund macht Schule“) und weiterführende Schulen („Fit durch die Schule“).


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